Protection des données pour les technologies numériques à Karlsruhe

Protection des données, recouvrement et fichiers de solvabilité dans la région technologique

Avocat pour Protection des données pour les technologies numériques à Karlsruhe

Jurisprudence récente de Karlsruhe et environs (État 2026)

Ces résumés sont en allemand. Ils concernent uniquement des juridictions et autorités allemandes. Abréviations courantes : BGH — Cour fédérale de justice (Allemagne) ; BPatG — Cour fédérale des brevets ; DPMA — Office allemand des brevets et des marques ; LG — tribunal régional ; OLG — cour d'appel ; AG — tribunal d'instance. Les intitulés développés figurent dans les titres et renvois ci-dessous.

Datenschutzrecht
Inkasso
Rechtmäßige Schufa-Meldung durch Inkassounternehmen bei Einzugsermächtigung (LG (Tribunal régional (Allemagne)) Karlsruhe (Tribunal régional (Allemagne)))

Résumé en allemand · droit allemand · juridiction allemande

Faits : Die Klägerin forderte von einem Inkassounternehmen den Widerruf von Negativeinträgen bei der Schufa Holding AG (Tribunal d'instance (Allemagne)). Das beklagte Inkassounternehmen meldete zwei titulierte Forderungen (Vollstreckungsbescheide des Amtsgerichts Mayen – Gemeinsames Mahngericht der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland) an die Auskunftei, obwohl es nicht Inhaberin der Forderungen war, sondern lediglich zum Einzug ermächtigt wurde. Die Klägerin machte geltend, dass diese Datenübermittlung mangels Inhaberschaft rechtswidrig sei und verwies zudem auf persönliche Schicksalsschläge wie Krankheit und Arbeitsplatzverlust zur Zeit der Forderungsentstehung, die einen Löschungsanspruch begründen sollten.

Normes essentielles (droit allemand) :

  • § 28a Loi fédérale allemande sur la protection des données (BDSG) (a.F.)
  • § 35 Abs. 5 Loi fédérale allemande sur la protection des données (BDSG) (a.F.)
  • § 823 Abs. 2 Code civil allemand (BGB)

Décision : Das Tribunal régional Karlsruhe (Allemagne) wies die Klage ab. Ein beauftragtes Inkassounternehmen durfte rechtmäßig Daten über titulierte Forderungen im eigenen Namen an eine Auskunftei übermitteln. Bereits die Einzugsermächtigung des eigentlichen Forderungsinhabers vermittelte dem Inkassounternehmen ein eigenes berechtigtes Interesse an der Meldung. Eine zusätzliche Interessenabwägung zugunsten des Schuldners war gesetzlich nicht gefordert. Auch rechtfertigten vergangene persönliche Schicksalsschläge sowie rein wirtschaftliche Interessen des Schuldners, wie die Sorge um eine geplante Hausfinanzierung, keinen Widerrufs- oder Löschungsanspruch.

Conclusion et recommandation pratique : Für E-Commerce-Akteure und Digitalunternehmen fungiert diese Klarstellung als verlässliches Schutzschild beim Outsourcing des Forderungsmanagements. Wenn Sie Zahlungsausfälle über externe Inkassodienstleister abwickeln, dürfen diese Ihre titulierten Forderungen selbstständig und rechtssicher an Auskunfteien melden, auch ohne dass die Forderung formal abgetreten wurde. Stellen Sie vertraglich sicher, dass dem Inkassodienstleister eine ausdrückliche Einzugsermächtigung erteilt wurde, um dessen formelle Befugnis für die Einmeldung unangreifbar zu dokumentieren.

LG (Tribunal régional (Allemagne)) Karlsruhe (Tribunal régional (Allemagne)) · Arrêt · 16/10/2014 · 7 O 227/14

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