Digital contract drafting & IT contracts

IT contracts attorney—software licences, platform agreements, and AI contracts
Negotiation and drafting of complex contracts at the intersection of law and technology—from classic IT agreements to AI-specific arrangements.

Solutions in digital contract drafting & IT agreements

5.1 Software and licence agreements

The variety of licence models—from on-premise to subscription to open source—requires nuanced drafting. I negotiate and structure software licences and develop strategies that combine legal certainty with commercial flexibility.

5.2 AI agreements

Using artificial intelligence needs contract types with few off-the-shelf templates:

How is model performance described? Who receives usage rights in AI-generated results?

I develop bespoke agreements for AI projects, reflecting the AI Act as well as privacy and copyright law.

Referenzen

Advising a public contracting authority procuring an AI solution
Structuring and negotiating contracts for public-sector procurement of an AI solution, with a focus on liability, data protection, and AI Act compliance.

Public sector

Procurement & AI contract assurance
Advising an IT corporate group on rolling out and using various AI tools
End-to-end legal support for company-wide implementation of AI applications—including assessing data-protection compliance, drafting internal AI use policies, evaluating AI Act requirements, and structuring contractual frameworks with AI vendors.

Focus areas

Policies, AI Act & vendor contracts

Recent judgments (As of: 01/06/2026)

These case summaries are provided in German. They concern German courts and authorities only. Common abbreviations: BGH — Federal Court of Justice of Germany; BPatG — Federal Patent Court; DPMA — German Patent and Trade Mark Office; LG — Regional Court; OLG — Higher Regional Court; AG — Local Court. Expanded names appear in headings and citations below.

Button-Lösung
E-Commerce
Fehlender Warnhinweis auf dem Bestellbutton führt zur endgültigen Unwirksamkeit von Online-Maklerverträgen (BGH (Federal Court of Justice of Germany) (Federal Court of Justice of Germany))

Facts: Eine Immobilienmaklerin bot online ein Einfamilienhaus zum Kauf an. Ein Kaufinteressent meldete sich telefonisch und erhielt daraufhin über eine automatisierte Maklersoftware eine E-Mail mit einem Link. Dieser Link führte zu einer Webseite der Maklerin. Dort bestätigte der Interessent durch das Setzen von Häkchen den Erhalt von Widerrufsbelehrung und Provisionshinweis. Um das vollständige Web-Exposé abzurufen und den Maklervertrag abzuschließen, klickte er abschließend auf einen Button mit der bloßen Aufschrift „Senden“. Später bat der Interessent per E-Mail um einen Besichtigungstermin in Stuttgart, wo sich die Immobilie befand, und kaufte das Haus schließlich für 985.000 EUR. Als die Maklerin ihre Provision in Höhe von rund 29.000 EUR einforderte, verweigerte der Käufer die Zahlung mit dem Verweis auf das fehlerhafte Zustandekommen des Vertrags.

Key provisions:

  • § 312j Abs. 3 BGB (Pflicht zur ausdrücklichen Bestätigung der Zahlungsverpflichtung / Button-Lösung)
  • § 312j Abs. 4 BGB (Rechtsfolge bei fehlender Erfüllung der Informationspflicht)
  • § 141 Abs. 1 BGB (Bestätigung eines nichtigen Rechtsgeschäfts)

Decision: Der BGH (Federal Court of Justice of Germany) wies den Provisionsanspruch der Maklerin ab und hob das vorherige Urteil des OLG (Higher Regional Court (Germany)) Stuttgart auf. Das Gericht entschied, dass der Vertrag wegen eines Verstoßes gegen die sogenannte Button-Lösung nach § 312j Abs. 4 BGB endgültig unwirksam war. Die Beschriftung der Schaltfläche mit „Senden“ reichte nicht aus, um den Verbraucher unmissverständlich auf die Eingehung einer (wenn auch bedingten) finanziellen Verpflichtung hinzuweisen. Erforderlich gewesen wäre die Formulierung „zahlungspflichtig bestellen“ oder eine vergleichbar eindeutige Wendung. Der BGH (Federal Court of Justice of Germany) stellte klar, dass der Vertrag durch diesen Fehler nicht nur schwebend, sondern endgültig unwirksam war. Auch die spätere E-Mail des Kunden zur Vereinbarung eines Besichtigungstermins in Stuttgart heilte diesen Mangel nicht. Eine vertragliche Bestätigung hätte zur Vermeidung von Umgehungsgeschäften zwingend denselben strengen Transparenzanforderungen genügen müssen.

Conclusion & practical takeaway: Die Button-Lösung erweist sich in der digitalen Vertragsanbahnung als rechtliches Fallbeil für unpräzise Checkout-Prozesse. Das Urteil macht deutlich, dass auch bedingte Zahlungsverpflichtungen (wie die erfolgsabhängige Maklerprovision) zwingend einen eindeutig beschrifteten Bestell-Button erfordern.
Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie umgehend sämtliche digitalen Onboarding- und Bestellstrecken Ihres Unternehmens. Sobald ein Klick des Nutzers zu einem Vertrag führt, der eine – auch spätere oder bedingte – Zahlungsverpflichtung auslöst, muss der abschließende Button zwingend mit „zahlungspflichtig bestellen“, „kostenpflichtig beauftragen“ oder „kaufen“ beschriftet sein. Weiche Formulierungen wie „Senden“, „Weiter“ oder „Exposé anfordern“ führen zur vollständigen Nichtigkeit des Vertrags und zum Verlust jeglicher Vergütungsansprüche.

BGH (Federal Court of Justice of Germany) (Federal Court of Justice of Germany), Judgment dated 09/10/2025 (I ZR 159/24) - Prior instances: LG (Regional Court (Germany)) (Regional Court (Germany)) Stuttgart (MMR 2023, OLG (Higher Regional Court (Germany)) (Higher Regional Court (Germany)) Stuttgart (CR 2025

From our blog on IT contract law

31. May 2026

Digital contract drafting with artificial intelligence: opportunities, duties, and liability

Generative AI is fundamentally changing contract creation—with new liability and compliance questions.

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